Warum hierher
Ruhe und hafery
Den Gipfel bedecken Heidelbeeren, zwischen denen kleine Blöcke und Felsen hervortreten. Hierher führt keine Markierung - es ist ein Berg für den, der sich die Route gern selbst sucht.

Gipfel • Horní Bečva • 781 m ü. M.
Ein Berg mit Heidelbeeren, bei dem sich nicht einmal die Karten sicher sind.
Über der Talsperre Horní Bečva erhebt sich der bewaldete Šorštýn. Seinen Gipfel bedecken Heidelbeeren - hier hafery genannt, nach denen ein örtlicher Verein und ein Sommerfest im Ort benannt sind. Über die Schreibung des Namens sind sich die Quellen uneins: Die Karten schreiben Šorštýn, die Gemeinde Šorstýn und Šarštýn - und die benachbarte Kote heißt als Verkleinerung Šorstýnek, obwohl sie höher ist. Unsicher ist auch seine Lage in der Karte: Er liegt an der Grenze zweier geomorphologischer Einheiten, und die Quellen sind sich uneins, ob der höchste Punkt der Senke Rožnovská brázda er ist oder Poskla zweihundert Meter tiefer.

Warum hierher
Den Gipfel bedecken Heidelbeeren, zwischen denen kleine Blöcke und Felsen hervortreten. Hierher führt keine Markierung - es ist ein Berg für den, der sich die Route gern selbst sucht.
Wann kommen
Wegen der hafery kommen vor allem Einheimische hierher. Die Aussicht verdeckt meist der Wald - auf die umliegenden Hänge mit den Häusern öffnet er sich nur an wenigen Stellen.
Was Sie wissen sollten
Um den Berg herum führt die rote Markierung von der Talsperre zum Sattel Kladnatá, von der man ins Gelände abzweigt - auf den Gipfel führt keine Markierung. Der Aufstieg zum Gipfel und zurück dauert etwa zwei Stunden.
Den Gipfel des Šorštýn bedecken Heidelbeeren - in Horní Bečva heißen sie hafery. Dem Urbar von 1676 zufolge gehörte das Sammeln von Pilzen, Heidelbeeren und Himbeeren zu dem, wovon die damals 1 385 Einwohner der Gemeinde lebten.
Das Sammeln der hafery hat hier nie aufgehört. Den Namen des Berges trägt heute der Verein Šorstýn, der zusammen mit der Gemeinde das Fest Haferobraní mit Heidelbeerknödeln und Verkostungen veranstaltet.
Nach oben zwischen die Sträucher führt kein Weg. Zwischen den Heidelbeeren treten kleine Blöcke und Felsen hervor, die Rundsicht verdeckt der Wald, und der Südhang ist von einer Skipiste entwaldet.
Namen und Meter
Über die Schreibung des Namens sind sich die Quellen uneins. Die Karten schreiben Šorštýn, die geomorphologische Übersicht und die Gemeinde Šorstýn, und in der gemeindlichen Bauübersicht taucht bei der Wasserleitung von 2001 sogar Šarštýn auf. Die benachbarte Kote einen halben Kilometer östlich heißt dabei Šorstýnek - als Verkleinerung, obwohl sie um ein paar Meter höher ist (785 gegen 781 m).
Die Unsicherheit endet nicht bei der Rechtschreibung. Der Šorštýn steht an der Grenze der Mährisch-Schlesischen Beskiden und der Rožnovská brázda - und die Übersichten sind sich uneins, was eigentlich der höchste Punkt der Senke zwischen den Bergen ist. Eine nennt den Šorštýn, andere Gipfel, die fast zweihundert Meter niedriger sind. Und zwölf Kilometer von hier, bei Bílá, liegt noch ein ganz anderer Šorštýn (711 m).
Die bekannteste ist die Sach-Quelle am Südfuß, direkt an der Straße I/35 von Horní Bečva zur Bumbálka, auf 600 m ü. M. Die ergiebige Quelle, die die Einheimischen früher Chladná voda nannten, wurde 1929 beim Bau der Bezirksstraße zur gefassten Quelle ausgebaut und nach Ing. Jaroslav Sach benannt, dem damaligen Oberbaurat des Bezirksamts in Nový Jičín.
Die Sach-Quelle ist nicht die einzige - an den Hängen des Šorštýn entspringen mehr Quellen. Einen halben Kilometer von ihr steht der Brunnen Na Zubčené, und im Sattel zwischen den Koten sprudeln weitere namenlose Quellen.
Nach dem Berg heißt auch die Wasserleitung Šarštýn – Na Bučkové, die die Gemeinde im November 2001 in Betrieb nahm - die Übereinstimmung des Namens mit den oben beschriebenen Quellen ist aber wohl zufällig.
Der örtliche Name für Heidelbeeren. Sie wachsen auf dem Gipfel des Šorštýn, und ihr Sammeln als Teil des Broterwerbs führt schon das Urbar von 1676 an. Nach dem Berg ist der Verein benannt, der mit der Gemeinde das Fest Haferobraní veranstaltet.
Die Gipfelkote hat 781 m ü. M. Der benachbarte Šorstýnek, einen halben Kilometer östlich, ist mit 785 m noch um ein paar Meter höher - obwohl sein Name eine Verkleinerung ist.
Das hängt von der Quelle ab. Manche Übersichten führen ihn so an, andere setzen den höchsten Punkt der Einheit auf die Požiska (596 m) oder auf die Poskla (576 m). Der Šorštýn steht am Rand der Senke, an dem die Mährisch-Schlesischen Beskiden beginnen.
Nein. Um den Berg herum verläuft die rote Markierung von der Talsperre Horní Bečva zum Sattel Kladnatá, auf den Gipfel muss man aber ins unmarkierte Gelände abzweigen. Der Aufstieg gehört zu den anspruchsvolleren.
Otázka 1 z 5
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Die Beskiden und die Mährische Walachei erleben Sie mit Rysík und ohne ihn. Rysík möchte dabei sein. Ob Sie ihn mitnehmen und mit ihm die Aufgaben angehen, bleibt Ihnen überlassen.
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