Warum hierher
Kunst mitten in den Bergen
Ein Glockenturm mit Galerie und Infozentrum, hölzerne Skulpturen verstreut am Kamm entlang und Aussichten auf die Javorníky und die Mährisch-Schlesischen Beskiden.

Sattel unter dem Soláň • Vsetínské vrchy • 803 m ü. M.
Der Sattel, in dem die portáši die Wege bewachten und Maler ihren Olymp fanden.
Den Namen gab dem Sattel die čarda - die Wachstube der portáši an einem alten Handelsweg. Heute treffen sich hier unter dem Soláň die Geschichte eines Einkehrgasthofs und ein Glockenturm mit Galerie. Den Kamm schmücken hölzerne Skulpturen.
Den Berg über dem Sattel nennt man den walachischen Olymp - den Namen verschafften ihm die Maler, die hier saßen.

Warum hierher
Ein Glockenturm mit Galerie und Infozentrum, hölzerne Skulpturen verstreut am Kamm entlang und Aussichten auf die Javorníky und die Mährisch-Schlesischen Beskiden.
Was Sie nicht auslassen sollten
Zwischen dem Glockenturm und dem einstigen Gasthaus steht die Skulptur Návrat ztracených ovcí - und über dreißig weitere Skulpturen treffen Sie am Kamm entlang. Im Inneren des Glockenturms gibt es eine Dauerausstellung walachischer Künstler und einen Ausstellungssaal.
Wann kommen
Der Lehrpfad über den Kamm misst etwa 5 km und ist auch mit dem Kinderwagen begehbar. Der Sattel ist dem Wind ausgesetzt, auch im Sommer lohnt sich eine Schicht mehr.




Auf etwa fünf Kilometern hat der Lehrpfad zehn Stationen und an jeder eine Geschichte, erzählt in walachischer Mundart. Unterwegs öffnen sich Aussichten auf beide Seiten des Kamms, und die Route ist auch mit dem Kinderwagen begehbar.







Die Skulpturen entstanden bei Bildhauersymposien am Glockenturm und zeigen Gestalten aus walachischen Geschichten und Sagen.
Von der Wachstube der portáši über ein Gasthaus voller Bilder bis zum Glockenturm, der einen sechzig Jahre alten Traum erfüllte.
Die portáši
Durch den Sattel führte ein alter Handelsweg aus Ungarn nach Mähren. Seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts stand hier eine hölzerne Wachstube - eine čarda - und in ihr hielten die portáši Wache, die walachische Landwache, die die Grenze, die Wege und die Ordnung in den Bergen schützte.
Die Wachstube gab dem Ort den Namen: Aus der čarda wurde der Čarták. Der Name ging auf das Gasthaus, den Sattel und die Bushaltestelle über.
Ein Nachtquartier, das zum walachischen Olymp wurde
Über den Weg durch den Sattel zogen Kaufleute und Fuhrleute - sie hatten hier weder eine Übernachtung noch Futter für die Pferde. 1832 gründete deshalb die Gräfin Kinsky hier den ersten Einkehrgasthof - er brannte dreimal ab und wurde jedes Mal wieder aufgebaut.
Berühmtheit erlangte der Gasthof unter der Familie Vašut, die ihn 1884 übernahm. Zu den Stammgästen gehörten auch Maler wie Jan Kobzáň, František Podešva oder Karel Hofman - sie begannen, den Berg Soláň den walachischen Olymp zu nennen. Für das Nachtlager zahlten sie dem Wirt mit Bildern statt mit Geld, und so entstand auf dem Čarták die erste Galerie.
Heute steht an der Stelle des alten Gasthauses ein Berghotel.

Ein Traum, der sechzig Jahre reifte
Mit dem Gedanken, auf dem Soláň eine hölzerne Kapelle mit Glockenturm zu bauen, kam schon in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts der Maler František Podešva. Es dauerte über sechzig Jahre, bis er sich erfüllte: Am 18. November 2006 eröffnete das Sdružení pro rozvoj Soláně den Glockenturm nach dem Entwurf des Architekten Jiří Kotásek. Er knüpft an die Tradition der walachischen Glockentürme an, birgt im Inneren aber etwas anderes.
Im Glockenturm gibt es ein Infozentrum, eine Dauerausstellung walachischer Künstler und einen Ausstellungssaal. Eröffnet wurde er mit dem ersten Jahrgang des Valašský salón - jener Ausstellungstradition, mit der einst gerade Podešva kam.

Zeitleiste
Von der Wachstube der portáši bis zur Galerie in der Landschaft. Acht Stationen in drei Jahrhunderten.
18. Jahrhundert
An der Kreuzung der Handelswege steht eine Wachstube, in der die portáši Wache halten. Nach ihr beginnt man den Ort Čarták zu nennen.
1832
Den Gasthof im Sattel gründet die Gräfin Kinsky. Später brennt das Gasthaus dreimal ab - und wird jedes Mal wieder aufgebaut.
1884
Im Gasthaus lassen sich die Brüder Vašut nieder. In Karlovice beginnt man sie „die Čartáker“ zu nennen.
1888
Er kauft das Gasthaus von der Herrschaft der Kinskys. In seiner Ära wird der Čarták zu einer berühmten Station für Wanderer und Maler.
1941
Das Gasthaus übernimmt Vašuts jüngste Tochter. Nach zwanzig Jahren verkauft sie es, danach wechseln die Besitzer.
1940er-Jahre
Der Maler František Podešva schlägt vor, auf dem Soláň eine hölzerne Kapelle mit Glockenturm zu bauen - eine Stätte der Kunst und der Information.
2006
Grundstein am 5. Mai, feierliche Eröffnung am 18. November. Podešvas Vision erfüllt sich nach sechzig Jahren.
2008–2010
Bildhauersymposien am Glockenturm und ein Lehrpfad über den Kamm: In der Landschaft des Soláň wachsen 35 hölzerne Skulpturen.
Von der čarda - der hölzernen Wachstube, die hier seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts am alten Handelsweg aus Ungarn nach Mähren stand. Wache hielten in ihr die portáši, die walachische Landwache.
Den Einkehrgasthof gründete hier 1832 die Gräfin Kinsky. 1888 kaufte ihn Jura Vašut von der Herrschaft, unter dem der Čarták bei Wanderern und Malern berühmt wurde.
Wegen der Maler wie Jan Kobzáň oder František Podešva, die hierher kamen und dem Berg diesen Beinamen verschafften. Sie malten hier und zahlten dem Wirt Vašut mit Bildern statt mit Geld.
Ein Infozentrum, eine Dauerausstellung walachischer Künstler und ein Ausstellungssaal. Der Glockenturm wurde am 18. November 2006 eröffnet - den Gedanken, ihn hier zu bauen, hatte schon in den 1940er-Jahren der Maler František Podešva.
Auf fünf Kilometern Lehrpfad gibt es zehn Stationen und insgesamt fünfunddreißig hölzerne Skulpturen. Sie entstanden bei Bildhauersymposien am Glockenturm und zeigen Gestalten aus walachischen Geschichten.
Otázka 1 z 6
Rysík→Nach ein paar Quiz bekomme ich eine Brille und fühle mich gebildet.
Ihr Rang: Neuling. Sie haben noch keinen Stempel. Besuchen Sie einen beliebigen Ort und werden Sie zum Pilger.
Die Beskiden und die Mährische Walachei erleben Sie mit Rysík und ohne ihn. Rysík möchte dabei sein. Ob Sie ihn mitnehmen und mit ihm die Aufgaben angehen, bleibt Ihnen überlassen.
Ihre Auswahl finden Sie in Ihrem Konto. Auf der Seite Wandern filtern Sie danach die Routen.
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