Warum hierher
Station auf dem Weg von Pustevny
Eine Viertelstunde von Pustevny, ein paar hundert Meter vor der Radegast-Statue. Ein überdachter Aussichtspunkt von 1894 – der älteste erhaltene Bau der Pohorská jednota Radhošť auf dem Kamm.

Aussichtspavillon • 1894 • Kamm über Pustevny
Ein Holzpavillon mit Zwiebeldach am Kammweg zu Radegast.
Ein Stück von Pustevny entfernt, an einer Abzweigung vom Kammweg zur Radegast-Statue, steht seit 1894 der Aussichtspavillon Cyrilka. Gebaut hat ihn die Pohorská jednota Radhošť – der erste tschechische Wanderverein in Österreich-Ungarn.
Er ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Warum hierher
Eine Viertelstunde von Pustevny, ein paar hundert Meter vor der Radegast-Statue. Ein überdachter Aussichtspunkt von 1894 – der älteste erhaltene Bau der Pohorská jednota Radhošť auf dem Kamm.
Wann aufbrechen
Der Aussichtspavillon ist ganzjährig und kostenlos zugänglich. Bei guter Sicht reicht der Blick von hier bis in die Slowakei.
Nicht verpassen
Im Inneren befindet sich eine Panoramakarte auf einer Metallplatte – der widerstandsfähigere Ersatz für die ursprüngliche aus Holz.


Der Kamm, den sich Wanderer kauften
Pohorská jednota Radhošť
Die aus Frenštát pod Radhoštěm stammenden Štěpán Ježíšek und Eduard Parma gründeten 1884 den Wanderverein Pohorská jednota Radhošť (PJR) „aus Liebe zur gebirgigen Mährischen Walachei“. Es war der erste tschechische Wanderverein in Österreich-Ungarn, vier Jahre älter als der Prager Klub českých turistů. Sein Ziel war klar: den Besuch der mährisch-walachischen Berge erleichtern, die Liebe zu ihnen pflegen und zu ihrer wissenschaftlichen Erforschung beitragen.
Damit der Verein bauen konnte, musste er zuerst Grundstücke kaufen. Im Jahr 1886 kaufte er von der fojtka Apolena Malinová ein Grundstück bei der damals schon zerfallenen Einsiedelei – und kaufte weiter dazu, bis ihm 1908 der ganze Bergkamm von der Tanečnice bis hierher zum Pavillon Cyrilka gehörte.
Auf diesen Grundstücken errichtete die Pohorská jednota Radhošť eine ganze Reihe von Bauten: die Unterkunft Pústevňa (1891), die steinerne Šumná, Jurkovičs Maměnka und Libušín. In dieselbe Reihe gehört der Pavillon Cyrilka, gebaut 1894 an einem Ort namens Stupně.
Dem Verein gehörte der Kamm zweiundvierzig Jahre. Nach dem Februar 1948 wurden die Turn- und Sportorganisationen zu einer einzigen zusammengelegt, und im Juni 1950 endete die Tätigkeit der PJR – das Vermögen übernahmen die Československé hotely. Die Wiederbelebung des Vereins gelang erst nach vierzig Jahren, 1990. Den Kamm bekam die PJR aber nicht zurück.

Es gab eine ganze Reihe von Aussichtspunkten
Aussichtspunkte gehörten zum Ersten, was der Verein baute: Zwei entstanden schon 1885–1886 auf den Horečky bei Frenštát pod Radhoštěm, noch vor dem Grundstückskauf auf Pustevny. Weitere folgten – die Cyrilka, die Libušínka und 1897 die Metodějka auf dem nahen Okrouhlé.
Die Metodějka verschwand später, und die Cyrilka verlor damit ihr Gegenstück: Die Metodějka trug den Namen des zweiten der Slawenapostel, also desselben Paars, an das ein paar Jahre später auch die Kapelle auf dem Gipfel des Radhošť erinnerte.
Im Inneren des Pavillons Cyrilka befindet sich eine Panoramakarte auf einer Metallplatte – der widerstandsfähigere Ersatz für die ursprüngliche aus Holz. Bei klarem Wetter reicht der Blick ins Tal von Frenštát pod Radhoštěm, auf die Štramberská Trúba, die Palkovické hůrky, Pustevny, die Kämme der Beskiden, die Lysá hora und mit etwas Glück bis in die Slowakei.
Zeitleiste
Von der Gründung des Vereins über den Aufkauf des ganzen Kamms bis zu dessen Verlust im Jahr 1950.
1884
Die Pohorská jednota Radhošť entsteht in Frenštát als erster tschechischer Wanderverein in Österreich-Ungarn.
1886
Der Verein kauft von der fojtka Apolena Malinová ein Grundstück bei der zerfallenen Einsiedelei. Es folgt der Ankauf weiterer Grundstücke.
Was auf diesem Grundstück entstand1894
Die Cyrilka steht an einem Ort namens Stupně. Sie ist bis heute der älteste erhaltene Bau der PJR auf dem Kamm.
1897
Das Gegenstück zur Cyrilka auf dem nahen Okrouhlé – heute steht es nicht mehr.
1908
Nach weiteren Käufen besitzt die PJR den ganzen Bergkamm von der Tanečnice bis zur Cyrilka.
1950
Nach dem Februar 1948 werden die Vereine zusammengelegt; im Juni 1950 endet die Tätigkeit der PJR, und das Vermögen übernehmen die Československé hotely.
1990
Gleich nach der Samtenen Revolution, nach vierzig Jahren, nimmt die PJR ihre Tätigkeit wieder auf – den Kamm bekommt sie aber nicht zurück.
Nein. Obwohl oft nach „rozhledna Cyrilka“ gesucht wird, handelt es sich um einen Pavillon ohne Turm und Treppe – einen überdachten Aussichtspunkt auf einem Steinsockel. Die Aussicht bietet sich auf Höhe des Kamms.
Gebaut hat ihn 1894 die Pohorská jednota Radhošť, der erste tschechische Wanderverein in Österreich-Ungarn. Er steht an einem Ort namens Stupně auf dem Kamm über Pustevny.
Er ist der älteste erhaltene Bau der Pohorská jednota Radhošť auf dem Kamm. Im Sattel Pustevny stand die ältere Unterkunft Pústevňa (1891) – Sattel und Kamm sind aber zwei verschiedene Orte.
Ja, ganzjährig und kostenlos. Er ist zugleich ein geschütztes Kulturdenkmal.
Nur der Name. Die Höhle liegt etwa 250 m vom Pavillon entfernt.
Ein Aussichtspunkt als Gegenstück zur Cyrilka, den die Pohorská jednota Radhošť 1897 auf dem nahen Okrouhlé baute. Heute steht er nicht mehr. Aussichtspunkte hatte der Verein eine ganze Reihe – zwei auf den Horečky, die Cyrilka, die Metodějka, die Libušínka und weitere.
Otázka 1 z 5
Rysík→Nach ein paar Quiz bekomme ich eine Brille und fühle mich gebildet.
Ihr Rang: Neuling. Sie haben noch keinen Stempel. Besuchen Sie einen beliebigen Ort und werden Sie zum Pilger.
Die Beskiden und die Mährische Walachei erleben Sie mit Rysík und ohne ihn. Rysík möchte dabei sein. Ob Sie ihn mitnehmen und mit ihm die Aufgaben angehen, bleibt Ihnen überlassen.
Ihre Auswahl finden Sie in Ihrem Konto. Auf der Seite Wandern filtern Sie danach die Routen.
Schlagen Sie eine genauere Formulierung vor.
Der Pavillon ist nur eine Station auf dem Kamm zwischen Pustevny und dem Radhošť.
Derselbe Name, eine andere Geschichte
Der Höhleneingang liegt etwa 250 m vom Pavillon, gebaut hat die Höhle aber niemand – der Kamm rutschte ab. Sie verbindet nur der Name.
Přejít na stránku →Weiter über den Kamm
Etwa 650 Meter vom Pavillon steht die monumentale Statue des heidnischen Gottes Radegast von Albín Polášek.
Přejít na stránku →Ausgangspunkt
Parkplatz, Sesselbahn, Bus und Jurkovičs Unterkünfte – die Logistik des Ausflugs übernimmt der Sattel Pustevny, von dem es zum Pavillon nur ein paar hundert Meter sind.
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