Die neuen Unterkünfte auf Pustevny bestellte die Pohorská jednota Radhošť beim Vsetíner Büro von Michal Urbánek. Den Entwurf erarbeitete der junge Dušan Samo Jurkovič, der den beiden Gebäuden klare Rollen zuwies: Libušín wurde zur Gaststube, die Maměnka zum Haus zum Übernachten. Beide öffneten am 6.8.1899.
Die Maměnka wurde als WanderunterkunftHerberge mit Gaststube aus den Anfängen des organisierten Wanderns; auf Pustevny errichtete sie der Verein Pohorská jednota Radhošť. mit fünfzehn Zimmern und einem gemeinsamen Schlafsaal gebaut. Wer Privatsphäre wollte, nahm ein Zimmer; wer sparte, übernachtete im gemeinsamen Schlafsaal. Ein Haus beherbergte so den anspruchsvolleren Gast und den Wanderer mit dünner Geldbörse. Der hohe, gegliederte Bau mit Laubengängen, Türmchen und dem Sonnenfächer im Giebel ist volkstümlicher JugendstilBaustil der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, der die Formensprache des Jugendstils mit Motiven der Volksbaukunst und des Handwerks verbindet. in reiner Form: Blockbau und Schindeln aus den walachischen Häusern, die Formensprache aus Wien.