Die Idee zur Sesselbahn brachte der Fabrikant František Wiesner aus Chrudim von seinen Reisen durch Amerika mit. Gebaut wurde bei klirrendem Frost, dennoch dauerte der Bau nur zwei Monate. Am 4.3.1940 fuhr sie von Trojanovice-Ráztoka nach Pustevny los.
Die Einersessel aus Eichenbrettern hatten seitlich einen Korb für die Skier; die erste Bahn überwand 304 Höhenmeter und maß 887 Meter. 1956 löste sie eine zweite Bahn ab – sie fuhr bis 1982. Die heutige, dritte Bahn ist seit 1987 in Betrieb: Die Talstation rückte damals tiefer ins Tal, wodurch sich die Strecke fast verdoppelte. Die heutigen 1.637 Meter schafft sie in 11 Minuten.
Die Bergstation mit einem nach drei Himmelsrichtungen verglasten Restaurant entwarfen die Architekten Kamil Mrva und Václav Kocián. Sie besteht aus Stein, Holz und Glas. Formal handelte es sich um eine Sanierung der Station von 1941, abgeschlossen 2017, und das Ergebnis erhielt den Hauptpreis Grand Prix im Wettbewerb Stavba Moravskoslezského kraje.